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Der Atem lässt sich nur schwer beschreiben. Zuerst ist er in die körperliche Atemfunktion eingebunden. Dort beachten wir ihn zumeist nicht. Warum sollten wir auch, wir atmen im Wach sein und im Schlaf. Erst wenn er nicht mehr richtig funktioniert bemerken wir ihn. Dass der Atem eng mit dem seelischen Zustand, den Gefühlen verbunden ist, kennen wir auch: In Ruhe und Gelassenheit atmen wir anders, wie in Angst und Stress. |
Die Alltagssprache benennt es: Wir können etwas atemberaubend finden, keine Luft bekommen, atemlos sein, etwas verschlägt uns den Atem, und dann können wir hoffentlich wieder aufatmen.
Wenn wir den Atemvorgang willentlich beobachten, kann uns die an sich unbewusste Funktion des Atmens bewusst werden. Geistige Gedanken- und Bewusstseinsprozesse verbinden sich mit dem Atem, der im Körperlichen begründet ist. Fühlen und Denken ist nicht mehr getrennt.
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Letzte Änderung am 16.05.2010